Maibaum 2004 in Hofkirchen


Maibaum nach 31 Jahren wieder in Hofkirchen

Nach den Aufzeichnungen von Richard Stadler wurde am 29. April 1973 in Hofkirchen der letzte Maibaum aufgestellt. Auch vor 31 Jahren wurde der Baum unter der Anleitung von Anton Strobl aufgestellt. Während der Maibaum des Jahres 1973 am Eck des Fellner-Grundstückes stand, wurde der Fichten-Stamm von 2004 neben dem Kriegerdenkmal in der Ortsmitte von Hofkirchen aufgestellt.

Zum diesjährigen Maifest waren umfassende Baumaßnahmen erforderlich, denn auf dem Dorfplatz wurde dazu eigens ein Fundament des Betonfertigteilwerkes Guggenberger eingehoben. Die Mitglieder des Bachler WBC holten unter der Leitung von Jürgen Hinz und Ludwig Überreiter den Baum aus dem Wald und schälten bei Peter Zuckmantel die Rinde ab. Der geschälte Stamm dieses Jahres mißt  30,5 m und wurde von Alois Guggenberger aus Osterham gestiftet.

 

Der 30,5 m hohe Hofkirchener-Maibaum im neuen Fundament.

>> Bericht: Maibaumfundament 2004

Auf einer Anhöhe überragt der Kirchturm von St. Peter das gesamte Tal. Durch den Maibaum wird das Zentrum von Hofkirchen zu einem klassischen bayrischen Ortskern.

 

Am 1. Mai wurde der Maibaum vor Ort transportiert und um 10:00 Uhr von zahlreichen Helfern aufgestellt. Der Maibaum selber wurde am unteren Ende durchbohrt und durch eine 30 mm Metallstange am neuen Maibaum-Sockel fixiert. Über diese Halterung konnte der Baum auf herkömmliche Weise aufgestellt werden. Die U-Schienen halten dann übers Jahr den neuen Holzstamm. Peter Zuckmantel hatte die Maibaumschilder und das Wappen der Gemeinde Laberweinting gemalt und am unteren Teil des Baumes befestigt. Um den Stamm herum wurden Pflanzungen von Eduard Bausback angelegt, die auf Dauer dort verbleiben können.


Nach den Anweisungen von Anton Strobl stemmten eine ganze Reihe von Helfern den Baum himmelwärts.

Der Bachler WBC feierte mit dem Einbau des neuen Sockels und dem ersten Maibaum nach 31 Jahren ein gelungenes Maifest in der Ortsmitte von Hofkirchen. Zum Mittagessen gab es Braten und Gegrilltes, am Nachmittag Kaffee und Kuchen und zur Brotzeit Würstel und Steaks vom Grill bzw. Käse und Brezen.


Einen geradezu historischen Moment vollendete Peter Zuckmantel, als er nach 31 Jahren den Baum von Hofkirchen am neuen Fundament festschraubte.

 

Paul Winderl 05/2004